Die Motorradhebebühne

Ich stand sehr lange auf dem Standpunkt : “Wozu brauche ich eine Motorradhebebühne? Wenn größere Arbeiten anstehen hebe ich das Motorrad einfach mit der PKW-Bühne an und stelle es auf den Motortisch”... Ja, und genauso habe ich es auch jahrelang gemacht. Und eigentlich hat es auch gut funktioniert - bis auf ein paar Nachteile. 1. Die Höhe stand fest. Es gab keine Möglichkeit zu variieren, d.h. für Arbeiten an Motor oder Rädern war die Höhe perfekt, wollte ich jedoch an die Lenker-Armaturen o.ä. musste ich tatsächlich auf einen Hocker steigen...;) und 2. wenn die Maschine auf den Tisch drauf, oder vom Tisch runter sollte musste ich jedes mal alle Autos raus schieben, denn ich musste ja an die PKW- Hebebühne. Auch das konnte, gerade im Winter, extrem lästig werden. Als ich dann bei “ZAMsChannel” gesehen habe wie entspannt das Arbeiten mit einer Motorradhebebühne sein kann, war klar dass ich mir über Kurz oder Lang auch eine anschaffen würde. Doch was nehmen? Die Auswahl ist nahezu grenzenlos. Klar war nur, dass ich eine Scherenhebebühne haben wollte und das sie rollbar sein musste. Und auf eine Fußpumpe hatte ich auch keine Lust ;) So habe ich mich letztendlich für eine PP-T0331S von Powerplustools entschieden.

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Und dann war es soweit - ein netter Speditionsfahrer stellte mir das recht kompakte Paket in die Halle. In dem kleinen Paket war die Radwippe/Klemme, die es bei dem Angebot mit dazu gibt. Die Hebebühne an sich ist sehr kompakt und lässt sich mit dem Rangierhebel sehr gut transportieren.

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Der pneumatische Antrieb arbeitet angenehm leise. Die maximale Arbeitshöhe liegt bei 85cm. Wenn man die Hebebühne allerdings auf die oberste Raste der sog. “Absturzsicherung” absenkt sind es “nur noch” 82cm. Aber auch das ist absolut ausreichend.

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Die Serviceklappe für den Hinterradwechsel lässt sich leicht entnehmen und ist bei montierter Auffahrrampe arretiert, um zu verhindern dass sie versehentlich herausfällt wenn man das Motorrad auf die Hebebühne schiebt. Die Bedienung per Fußpedal ist wirklich narrensicher.

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Einige, kleine Veränderungen habe ich auch schon vorgenommen. Ein zusätzliches Riffelblech an der Stelle an der der Hauptständer steht, verhindert Beschädigungen; zwei glatte Bleche unter den Rollen sorgen dafür das die Bühne schön gleichmäßig hoch und runter fährt.

Und wenn ich sie nicht brauche, parke ich sie ganz bequem unter dem Arbeitstisch.

Und hier die Bühne in Aktion.